Das Blaue Kreuz in Deutschland e.V. ist ein Suchtselbsthilfeverband im Bereich der Diakonie. In den Selbsthilfegruppen des Blauen Kreuzes treffen sich Menschen mit Suchtproblemen sowie deren Angehörige, die von der Sucht mit betroffen sind. Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten der Problembewältigung mit dem Ziel, ein suchtmittelfreies Leben zu führen.

 

Im Ortsverein Wuppertal geschieht das in ca. 15 Selbsthilfegruppen und weiteren Angeboten für eine suchtmittelfreie Lebensgestaltung. Der Verein hat heute ca. 90 Mitglieder und ca. 150 Freunde, von denen etwa 25 als ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind.

 

Die Arbeit geschieht auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes, damit Menschen ihr Ziel erreichen:

 

B  E  F  R  E  I  T    L  E  B  E  N    L  E  R  N  E  N !

 

Geschichte:

 

Am 21. September 1877 wurde der erste Blaukreuz-Verein in Genf durch den Schweizer Pfarrer Louis-Lucien Rochat mit weiteren 27 Personen gegründet. Alle verpflichteten sich durch Unterschrift zur Alkoholenthaltsamkeit.

 Am 16. Januar 1881 beschließt die Schweizer Generalversammlung auf Vorschlag von Rochat, als Zeichen ein blaues Kreuz auf weißem Grund auf der Fahne zu gebrauchen. Da einige Jahre vorher schon Henri Dunant das rote Kreuz als Zeichen für sein Hilfswerk gewählt hatte, wurde diese Wahl so begründet:

Dieses Kreuz, allerdings in Blau, wurde als Symbol gewählt, da von jeher von den angelsächsischen Abstinenten ein blaues Band als Symbol ihrer Enthaltsamkeit getragen wurde.

 

In Deutschland wurde 1885 der erste Blaukreuzverein von Pfarrer Arnold Bovet in Hagen gegründet. Als erstes Mitglied unterzeichnete Johannes Schluckebier. 1892 wurde der Deutsche Hauptverein des Blauen Kreuzes in Barmen gegründet. (heute Blaues Kreuz in Deutschland e.V.)

 

Im gleichen Jahr wurde der Ortsverein Barmen gegründet, sowie Ortsvereine in vielen anderen Stadtteilen. Aus diesen entstand später der Ortsverein Wuppertal. Die Feier zum 125. Jubiläum ders Ortsvereins wude am 13. Mai 2017 gefeiert